Google Fotos wird kostenpflichtig: Das solltest du tun und diese Alternativen gibt es!

Google Fotos wird kostenpflichtig: Das solltest du tun und diese Alternativen gibt es!


07.06.2021 · Lifestyle · von Dewi

Du kennst das sicherlich, im Laufe des Studiums hast du jede Menge Unterlagen, Dokumente und weitere Daten angesammelt und auch privat häufen sich Fotos und Videos auf deinem Handy und Laptop. Da ist eine sichere Aufbewahrung Gold wert und in der Regel greift man auf einen Cloud-Dienst zurück. Welche es da überhaupt gibt und was es zudem mit der neuen Richtlinie von Google Fotos auf sich hat, erläutern wir jetzt.

FAQ Cloud-Dienste fürs Studium: Google Fotos, OneDrive, Dropbox und Co.

Cloud-Dienste fürs Studium

Google Fotos nicht mehr gratis. Das ist jetzt zu tun!

Dieses Update von Google hat dich vielleicht schon erreicht: Seit dem 1. Juni 2021 ist der Online-Speicher Google Fotos nicht mehr ohne weiteres kostenlos verfügbar. Es ist also leider Schluss mit den unlimitierten Gratis-Uploads bei Google Fotos. Aber keine Sorge, es gibt Lösungen und Alternativen.

Kurzer Rückblick: Bisher konntest du als Nutzer von Google Fotos, Bilder in der sogenannten “hohen Qualität” in unbegrenzter Menge speichern. Dabei werden die hochgeladenen Fotos auf 16 Megapixel verkleinert, Videos werden auf 1080p reduziert. Dieses kostenfreie Angebot gibt es nun nicht mehr. Seit Anfang Juni werden hochgeladenen Bilder und Videos gegen den eigenen Speicherplatz bei Google gerechnet, was unter Umständen mit Kosten verbunden ist.

Die gute Nachricht ist aber zunächst, dass jedem Google-Konto kostenlos 15 GB an Speicherplatz zur Verfügung stehen. Das ändert sich nicht und unter Umständen reicht dir diese Menge an Speicher ohnehin für die Sicherung deiner Fotos und Videos. Beachte allerdings, dass der gesamte Google-Speicherplatz für mehrere Dienste gilt, also zum Beispiel auch für Gmail und Google Drive.

Darüber hinaus greifen die neuen Richtlinien ohnehin nur für all jene Dateien, die ab dem 1. Juni hochgeladen werden. Dein bisheriger Speicher bleibt also gratis.

Gibt es Alternativen zu Google Fotos?

Du denkst über einen Wechsel nach und willst dich informieren, welche Alternativen es zu Google Fotos überhaupt gibt? Nichts leichter als das, wir zeigen es dir.

Vergleichbare Angebote findest du bei:

Wichtig zu erwähnen ist allerdings, dass du hier teilweise weniger Speicherplatz zur Verfügung hast als bei Google Fotos. Apple, Amazon und Microsoft bieten zum Beispiel nur 5 GB kostenlosen Speicherplatz an, Dropbox sogar nur 2 GB.

Kann der Speicherplatz bei Google Fotos erweitert werden?

Ja, das ist dann aber kostenpflichtig. Reichen dir 15 GB Speicher nicht oder hast du diese bereits ausgeschöpft, kannst du weiteren Speicherplatz bei Google One kaufen. Für 100 GB zahlst du derzeit 1,99€ monatlich.

Du willst lieber Geld sparen? Dann kannst du auch einfach deinen Google-Speicher – Google Fotos, Gmail und Google Drive – ausmisten und so neuen Platz schaffen.

Ratsam ist zudem, Bilder und Videos nicht in Originalgröße hochzuladen, sondern in der “hohen Qualität” (wird zukünftig “Speichersparmodus” heißen) abzuspeichern. Das spart wertvollen Platz.

Gibt es Ausnahmen für die neuen Regeln bei Google Fotos?

Ja! Besitzt du zum Beispiel ein Google Pixel-Smartphone, kannst du problemlos auch weiterhin sowie zeitlich unbegrenzt kostenlos Fotos in der “hohen Qualität” speichern.

Welche Cloud-Dienste eignen sich für Studierende?

Jetzt haben wir dich schon mal in Sachen Google Fotos auf den aktuellen Stand gebracht. Aber welche Cloud-Lösungen bieten sich für Studis darüber hinaus an? Wir haben uns für dich informiert:

  • Google Drive: 15 GB Speicherplatz kostenlos (zusammen mit Gmail und Google Fotos!), Upgrade auf  Google One bringt 100 GB und kostet 1,99€ pro Monat. Für 9,99€ monatlich bekommst du bereits 2 TB Speicherplatz.
  • Box: Kostenloser Cloud-Speicher im Umfang von 10 GB, für 9€ monatlich erhältst du 100 GB.
  • MagentaCLOUD: 3 GB kostenlos, 15 GB als Telekom-Kunde. Für 100 GB bezahlst du 1,95€ monatlich.
  • Yandex.Disk: 10 GB kostenlos (v.a. für Fotos geeignet). Für 2$ monatlich bekommst du 100 GB Speicherplatz und für 10$ sogar 1 TB.
  • Microsoft OneDrive: 5 GB kostenlos, für 2€ pro Monat gibt’s 100 GB Speicherplatz.
  • Dropbox: 2 GB Speicher kostenlos, für 9,99€ monatlich holst du dir 2 TB.
  • Tresorit-Cloud: Als Privatnutzer kannst du dir für 8,33€ monatlich 500 GB Speicher (aufrüstbar auf bis zu 2,5 TB für 20€ im Monat) holen.
  • iCloud Drive: 5 GB kostenloser Speicher. Dieser lässt sich auf 50 GB (ca. 1€ im Monat) oder 200 GB (ca. 3€ im Monat) aufrüsten.
  • Amazon Drive: Als Amazon-Mitglied bekommst du 5 GB Speicherplatz, zusätzlicher Speicher lässt sich dazu kaufen.

Diese Auflistung ist nur eine Auswahl, natürlich gibt es noch viele weitere Cloud-Dienste. Über ein paar weitere liest du noch im Verlauf des FAQs.

Wie sicher sind Cloud-Dienste?

Nun ja, das ist so eine Sache, denn selbst wenn ein Cloud-Anbieter in seinen Datenschutzbestimmungen die Sicherheit deiner Daten “gewährt”, heißt das nicht, dass niemand darauf zugreifen kann. Nicht immer werden alle Daten, die bei einem Cloud-Anbieter landen, verschlüsselt bzw. kann der Anbieter eine Verschlüsselung, die er vornimmt, auch wieder rückgängig machen.

Du solltest dir also vorab in jedem Fall überlegen, welchem Anbieter oder Dienst du ausreichend vertraust deine Daten aufzubewahren. Außerdem solltest du dir anschauen, welche (Datenschutz-)Richtlinie (z.B. DSGVO, Patriot Act) bei welchem Anbieter greift und ob es bei deinem Wunschanbieter eventuell die Möglichkeit einer weiteren Verschlüsselung (z.B. über Boxcryptor) gibt.

Ich möchte meine Daten sicher speichern. Welcher Cloud-Dienst ist vertrauenswürdig?

Während amerikanische Cloud-Anbieter wie Microsoft, Apple und Google dem us-amerikanischen Recht und Datenschutz unterliegen, müssen sich europäische Anbieter nach der DSGVO richten. Wir würden dir in Sachen Datensicherheit also eher zu einem Cloud-Dienst raten, der den europäischen Richtlinien unterliegt. Dazu zählen zum Beispiel Dienste wie pCloudYourSecureCloud und luckycloud.

Willst du die volle Kontrolle über deine Dateien behalten, legen wir dir eine private Cloud (z.B. mithilfe von Nextcloud oder ownCloud) ans Herz.

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