Studentenjobs

Welche Arten von Studentenjobs gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Was ist ein Studentenjob? Eine eindeutige Definition für Studentenjobs gibt es zwar per se nicht, dennoch finden sich einige Jobs und Anstellungsarten, die unter Studis besonders beliebt bzw. während des Studiums oftmals üblich sind. Dazu zählen z.B. geringfügige sowie Teilzeit-Jobs oder auch die Tätigkeit als Werkstudent.

Nebenjobs für Studenten

Wer neben dem Studium etwas Geld verdienen möchte, greift als Studi in der Regel auf einen oder sogar mehrere Studentenjobs bzw. einen sog. Nebenjob zurück. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um einen Job, den man neben seiner eigentlichen Haupttätigkeit ausübt. Im Falle von Studierenden ist diese Tätigkeit natürlich das Studium. Daher wird eine unter Umständen zeitlich flexible berufliche Tätigkeit während des Studiums meist als Nebenjob bezeichnet. Typische Nebenjobs für Studenten können beispielsweise Stellen als Kellner, Kassenkraft oder Tutor sein. Ebenso Jobs in der Markt- und Meinungsforschung oder in der Promotion-Branche. Mehr dazu findest du in unserem Blog.

Teilzeit-Jobs für Studenten

Bei der Teilzeitarbeit bzw. bei Studentenjobs in Teilzeit profitierst du im Vergleich zu einer Vollzeitstelle im Sinne der gesetzlichen Normalarbeitszeit (in der Regel 40 Wochenstunden) von einer deutlich geringeren Anzahl an Arbeitsstunden. Somit zählt ganz grundsätzlich auch eine geringfügige Beschäftigung wie ein Minijob als Teilzeitarbeit. Im Rahmen eines Studentenjobs in Teilzeit vereinbarst du mit deinem Arbeitgeber direkt, wie viele Stunden du pro Woche zu erbringen hast und wie die Stundenverteilung im Detail aussieht. Mehr dazu erfährst du auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Ferienjobs für Studenten

Als vielbeschäftigter Studi hast du keine Zeit neben Vorlesungen, Seminaren und Co. zu arbeiten? Dennoch würdest du dir gerne mit einem Studentenjob etwas dazu verdienen? Dann ist ein Ferienjob genau das Richtige für dich. Bei dieser befristeten Form des Studentenjobs kannst du in den Semesterferien ganz regulär arbeiten und auf diese Weise neben dem Studium Geld verdienen. Diese Trennung bzw. zeitliche Aufteilung von Studium und Job schont deine Kapazitäten, überbrückt eine mögliche Langeweile in den Ferien und sorgt beim nächsten Semesterstart für ein volles Studentenkonto. Je nachdem wie der Ferienjob gestaltet ist, gelten hier dieselben Konditionen wie bei Jobs in Vollzeit bzw. Teilzeit, nur dass es sich eben um einen befristeten Studentenjob handelt. Ferienjobs findest du z.B. in der Gastronomie sowie im Handel, im Bereich Promotion oder in der Meinungsforschung. Zudem sind Ferienjobs oftmals saisonal bedingt bzw. wiederkehrend.

Werkstudent

Zu den gängigen Studentenjobs, bei denen jede Menge Berufserfahrung gesammelt werden kann, zählt auch die Arbeit als sog. Werkstudent. Als solcher hast du während des Studiums einen Teilzeitjob mit bis zu 20 Wochenstunden inne und bist in einem Unternehmen tätig. Die Projektmitarbeit von Werkstudenten innerhalb des Unternehmens ist dabei stets fachbezogen. Werkstudenten sind somit typischerweise aktiv an der Mitarbeit und Umsetzung von Projekten beteiligt und erhalten so jede Menge Praxiserfahrung. Als Werkstudent hast du im Zuge deines Studentenjobs also die Möglichkeit, deine in der Theorie gewonnenen Kenntnisse im echten Leben anzuwenden. Auf diese Weise werden dir wertvolle erste Einblicke in die jeweilige Branche vermittelt und du kannst schon mal das nötige Vitamin B für dein zukünftiges Berufsleben sammeln, was zudem deine Chancen für den Jobeinstieg verbessern dürfte. In vielen Fällen möglich, aber nicht zwingend nötig, kann zudem die fachliche Unterstützung des Arbeitgebers beim Verfassen deiner Bachelor- oder Masterarbeit sein. Da die Aufgaben eines Werkstudenten immer vom jeweiligen Unternehmen abhängen, gibt es nicht unbedingt DEN einen klassischen Werkstudenten-Job. Diese Art des Studentenjobs richtet sich stets nach der Branche und dem Unternehmen, in dem du tätig bist. Mehr zum Dasein als Werki erfährst du in unserem Blog.

Vollzeit-Jobs für Studenten

Wer als Student bzw. während des Studiums einem Vollzeit-Job nachgeht, legt entweder ein enorm gutes Zeitmanagement an den Tag, hat vermutlich keinerlei Freizeit oder aber studiert berufsbegleitend. Schließlich ist es ganz schön ehrgeizig, Studium und Vollzeitarbeit unter einen Hut zu bringen. Eine Vollzeitbeschäftigung mit der gesetzlichen Normalarbeitszeit umfasst immerhin ganze 40 Wochenstunden aka 8 Stunden pro Tag. Die meisten der klassischen Studentenjobs sind daher auch eher als Teilzeitbeschäftigung ausgelegt. Falls du neben dem Studium einem Vollzeit-Job nachgehen möchtest, solltest du vorab gut über deine Kapazitäten nachdenken und prüfen, ob du Vollzeitarbeit und Studium tatsächlich vereinen kannst.

Wochenendjobs für Studenten

Für viele Studierende ist ein sog. Wochenendjob oftmals die einzige Verdienstmöglichkeit, die sich mit einem Vollzeitstudium vereinbaren lässt. In den meisten Fällen handelt es sich bei dieser Art des Studentenjobs um Aushilfsstellen, z.B. als Samstagskraft im Einzelhandel oder als Wochenendverstärkung in der Gastronomie. Auch ein Abendjob, bei dem sich die Arbeitszeit nicht mit deiner Zeit auf der Uni beißt, sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

Minijob oder geringfügige Anstellung

Oftmals werden klassische Studentenjobs als geringfügige Beschäftigung bzw. als sog. Minijob angeboten. Bei Minijobs gibt es zwei unterschiedliche Modelle, nämlich den 450€ Minijob, der auf einen bestimmten Verdienst eingegrenzt ist und kurzfristige Minijobs, die von vornherein auf bestimmte Zeitgrenzen festgelegt sind. Ebenfalls wichtig zu wissen: Für Minijobber gelten die gleichen Arbeitsrechte wie für Vollzeitbeschäftigte – egal ob bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder in Sachen Urlaub. Als Minijobber hast du zudem bei einem Arbeits- oder Wegeunfall Anspruch auf die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Mehr dazu erfährst du auf der Website der Minijob-Zentrale.

Pflichtpraktikum

Bei gewissen Studiengängen kann es sein, dass du ein verpflichtendes fachspezifisches Praktikum absolvieren musst. Dabei steht weniger der Aspekt des Geldverdienens im Mittelpunkt als vielmehr die Erfahrung, die du bei einem solchen Praktikum sammelst. Inhalt und Dauer des Pflichtpraktikums richten sich nach dem Lehrplan des jeweiligen Studiengangs.

Volontariat bzw. freiwillige Praktika während des Studiums

Im Gegensatz zu Pflichtpraktikanten absolvieren Volontäre ein freiwilliges Praktikum, sprich dieses ist nicht verpflichtend vom Lehrplan vorgegeben. Während die meisten Praktikantenstellen früher meist unbezahlt waren, haben seit der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 auch Praktikanten Anspruch auf eine Vergütung. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2020 9,35€ pro Stunde. Ein freiwilliges Praktikum während des Studiums kann sich aber auch unabhängig von der Bezahlung lohnen. Kontakte knüpfen, Dinge ausprobieren, austesten wie deine berufliche Zukunft aussehen könnte – all das und mehr ermöglicht dir ein Praktikumsplatz.

Studentische Hilfskraft

Als studentische Hilfskraft (auch Tutor oder HiWi) bist du an deiner Uni angestellt und unterstützt Professoren sowie Kommilitonen im Hochschulalltag. Dazu zählen verschiedensten Aufgaben. Von Kopier- und Korrektur-Aufträgen über die Unterstützung in Vorlesungen bis hin zur Leitung von Tutorien, bei diesem Studentenjob bist du die rechte Hand des Professors und zugleich die Ansprechperson für dessen Studierende. Ausgeschriebene Studentenjobs als HiWi findest du direkt über die Hochschule, an der du studierst. Ein Job als studentische Hilfskraft ist zeitlich meist begrenzt, kann aber z.B. semesterweise verlängert werden.

Wissenschaftliche Hilfskraft

Studentenjobs als wissenschaftliche Hilfskraft sind ähnlich gelagert wie die als studentische Hilfskraft, allerdings benötigst du für eine Anstellung als wissenschaftlicher HiWi einen ersten Hochschulabschluss (z.B. den Bachelor). Auch bei diesem Studentenjob übernimmst du Hilfstätigkeiten für Forschung und Lehre und leistest so einen wichtigen Beitrag im alltäglichen Hochschulbetrieb deiner Uni.

BAföG und Einkommen: Was muss man als Student bei BAföG und Jobs beachten?

Wer als Studierender knapp bei Kasse ist, kann sein Konto nicht nur dank eines Studentenjobs auffüllen. Studis profitieren glücklicherweise auch von staatlichen Unterstützungen, Stichwort BAföG. Dank dieser Förderung erhalten Studenten ein finanzielles Sicherheitsnetz, das sie sorgenfrei durchs Studium bringt.
Du möchtest mehr erfahren? Dann wirf einen Blick in unseren Ratgeber. Dort haben wir allgemeine Infos zum Thema Bundesausbildungsförderungsgesetz zusammengetragen.

Grundsätzlich steht es dir natürlich frei, neben dem Erhalt von BAföG auch einem Studentenjob nachzugehen und somit ein eigenes Einkommen zu generieren. Doch wie hoch dürfen solche Einkünfte sein, ohne dass dir BAföG gekürzt wird? Nach der Berechnungsmethode des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bleibt ein Bruttoeinkommen von 5.421,84€ in zwölf Monaten bzw. monatlich 451,82€ anrechnungsfrei. Das bedeutet, dass du z.B. einem 450€ Minijob nachgehen kannst, ohne dass monatliche Abzüge von der Förderung nach dem BAföG vorgenommen werden. Um den Freibetrag, sprich die Zuverdienstgrenze im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, also nicht zu überschreiten, solltest du also nicht mehr als ca. 5.400€ pro Jahr verdienen. Weitere Informationen zu den Freibeträgen des BAföG findest du auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wohngeld und Studentenjob: Das solltest du wissen!

Das Wohngeld ist eine staatliche Förderung, die einkommensschwachen Personen bei Wohnkosten wie z.B. Mietzahlungen unter die Arme greift. Allerdings gibt es gerade für Studierende einige Punkte, die man beachten sollte, und zwar v.a. hinsichtlich der Obergrenzen beim Verdienst durch einen Studentenjob.
Weitere Informationen zum Wohngeld in Deutschland findest du auf der Website des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat.

Studentenjob gefunden! Wie bewerbe ich mich richtig?

Wichtig für eine gute Bewerbung, egal ob für Studentenjobs oder den ersten “richtigen” Job, ist zunächst einmal die Recherche. Du solltest dir zu Beginn deiner Jobsuche also klar machen, was du eigentlich suchst und welche Erwartungen und Wünsche du an deinen (Traum-)Studentenjob hast. Frage dich zudem, was du auf gar keinen Fall möchtest. Zentral in diesem Zusammenhang sind folgende Fragen:

  • Wie soll der Umfang des Studentenjobs aussehen (Stichwort Work-Life-Balance)? Wie viele Stunden in der Woche kann ich für einen Studentenjob neben dem Studium einplanen?
  • Wie viel möchte ich bei meinem Studentenjob verdienen? Was ist das Minimum, das ich benötige, um finanziell gut über die Runden zu kommen? Was ist eine realistische Gehaltsvorstellung für meinen Studentenjob?
  • Welche Tätigkeiten bereiten mir Freude? Wo liegen meine Stärken und wo meine Schwächen?

Sobald du diese Eckpunkte für dich geklärt hast, kannst du dich auf die Suche machen. Als Digital Native wirst du mit Sicherheit am ehesten online fündig. Die Jobsuche im Netz ist dank diverser Plattformen zudem meist recht unkompliziert. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, sich im Bekannten- und Freundeskreis umzuhören. Vitamin B ist schließlich oftmals der beste Weg, um sich einen Studentenjob zu schnappen.

Du bist bei der Suche fündig geworden? Super! Dann geht es jetzt an deine Bewerbung für den jeweiligen Studentenjob. Hierbei solltest du darauf achten, dass deine Bewerbungsunterlagen ordentlich, vollständig und ansprechend sind. Nimm dir also Zeit dafür. Achte darauf, alle wichtigen Informationen zu deiner Person und deinen bisherigen Erfahrungen (Schulausbildung, Praxiserfahrung, Berufliches etc.) konkret abzubilden und dabei Flüchtigkeits- und Tippfehler zu vermeiden.

Es lohnt zudem, sich für Lebenslauf und Motivationsschreiben eine schöne optische Vorlage zu erstellen, die dann bei jeder Bewerbung nur noch inhaltlich angepasst wird. So musst du nicht immer bei Null anfangen und erstellst deine Bewerbungsunterlagen für jeden Studentenjob, der von Interesse ist, im Handumdrehen. Gewisse Inhalte kannst du dabei durchaus allgemein formulieren, z.B. deinen bisherigen Werdegang oder Angaben zu deiner Person. Bei jedem Anschreiben aber lediglich den Firmennamen zu aktualisieren, ist leider nicht drin, sorry!

Eine gute Bewerbung lebt schließlich davon, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, warum du genau diesen einen Studentenjob haben möchtest, und folglich in Worte fasst, warum ausgerechnet du die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle bist. Du solltest daher konkret auf die Stellenausschreibung eingehen. Gib zudem an, wie und wo du über den offenen Studentenjob erfahren hast. Informiere dich darüber hinaus über das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, und nimm im Idealfall Bezug auf die jeweilige Firma und deren Philosophie. Du siehst, Copy Paste fällt da also flach.

Neben einem individuellen und präzisen Motivationsschreiben ist natürlich ein aktueller Lebenslauf (auch Curriculum Vitae oder kurz CV) das A und O für eine richtige Bewerbung. Damit dein Lebenslauf für den nächsten Studentenjob in voller Pracht erstrahlt und du dich von deiner besten Seite präsentieren kannst, legen wir dir an dieser Stelle Canva ans Herz.

Die überaus nützliche Grafik-Plattform bietet dir unzählige Designs und Vorlagen, viele davon komplett kostenfrei. Somit ist Canva ein tolles Tool, mit dem du einen individuellen und optisch ansprechenden Lebenslauf bzw. auch dein Anschreiben schön gestalten kannst. Hier geht’s direkt zur Canva Lebenslauf-Vorlage.

Und was muss rein in den Lebenslauf? Diese Inhalte sollten auf jeden Fall in deinem CV enthalten sein:

  • Foto
  • Persönliche Infos
  • Dein aktuelles Studium
  • Schulische Ausbildung
  • Berufliche Erfahrung
  • Praktika und Engagement
  • Skills und Fähigkeiten

Ebenfalls gut zu wissen: Das hat nichts in deinem Lebenslauf verloren:

  • Selfies, Party- oder Urlaubsfotos als Bewerbungsbild, bitte bleib hier seriös.
  • Name und Beruf der Eltern im CV anzuführen, war zwar früher mal üblich, inzwischen ist das aber eher die Ausnahme.
  • Auch die Angabe der Konfessionszugehörigkeit war mal gang und gäbe, heute allerdings nicht mehr.

Bevor du deine Bewerbungsunterlagen für deinen Studentenjob abschickst, überprüfe bitte, ob du alle Unterlagen, die das Unternehmen für eine erfolgreiche Bewerbung anfordert, beisammen hast. In der Regel sind das Lebenslauf, Motivationsschreiben/Anschreiben, Zeugnisse und ggf. ein Empfehlungsschreiben. Achte beim Versand der Unterlagen sowie im Anschreiben darauf, die in der Jobausschreibung genannte Ansprechperson korrekt zu adressieren.

Ebenfalls wichtig: Bewerbungsfristen einhalten und nach dem Abschicken der Bewerbung telefonisch erreichbar sein sowie regelmäßig E-Mails checken, um eine mögliche Rückmeldung nicht zu versäumen. Hörst du lange Zeit gar nichts von dem Unternehmen, ist es zudem vollkommen in Ordnung freundlich nachzufragen, wie es um deine Bewerbung steht.

Bei einer Absage kannst du außerdem darum bitten zu erfahren, woran die Bewerbung gescheitert ist und ob du gewisse Dinge künftig besser machen kannst. So lernst du aus deinen Fehlern.

Worauf muss ich bei Jobausschreibungen achten?

So wie du gewisse Formalitäten im Zuge deiner Bewerbung einhalten solltest, müssen Unternehmen ebenfalls formale Vorschriften beachten, um eine seriöse Stellenausschreibung zu veröffentlichen. Folgende Angaben sollten in einer korrekten Ausschreibung, egal ob Studentenjob oder nicht, enthalten sein:

  • Name des Unternehmens, Niederlassung, Filiale
  • Konkrete Stellenbezeichnung inkl. Stundenangabe
  • Beschreibung der Stellenziele und des Stellenzwecks in Bezug auf Unternehmensziele
  • Abteilung oder Team bzw. direkter Vorgesetzter
  • Verantwortlichkeiten samt Haupt- und Nebenaufgaben
  • Notwendige Kompetenzen
  • Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Maßnahmen zur Personalentwicklung
  • Gehaltsgruppe oder Gehalt (Bruttomonatslohn) sowie sonstige Leistungen
  • Formale Anforderungen, Bewerbungsfrist, Ansprechperson

Falls du dich fragst, was bei zahlreichen Jobausschreibungen der Zusatz “m,w,d” bedeutet (z.B.: Sozial Promoter (m/w/d)!), bringen wir an dieser Stelle auch hier Licht ins Dunkel. Das einstmals in Stellenanzeigen gängige Kürzel “m,w”, das für “männlich, weiblich” steht, wurde inzwischen um den Zusatz “divers” ergänzt, um eine zeitgemäße und inklusive Auffassung von Geschlechtern widerzuspiegeln. Somit sollen sich alle Bewerber unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität angesprochen fühlen.

Hast du eine seriöse Stellenausschreibung gefunden und verlief deine Bewerbung erfolgreich, solltest du dir vor dem tatsächlichen Jobantritt deinen Vertrag zuschicken lassen. Wichtig ist, diesen vor der Unterzeichnung genau zu lesen und zu prüfen, ob alle Punkte, die dir wichtig sind, enthalten sind und korrekt vermerkt wurden. Sollten dir dabei Dinge auffallen, mit denen du nicht einverstanden bist oder die vorab nicht mit dir besprochen wurden, sprich sie offen bei deinem Arbeitgeber an. Bleib im Zuge dessen respektvoll und freundlich, aber kläre deine Fragen.

An wen kann ich mich bei Fragen zu meinem Dienstverhältnis wenden?

Uns ist klar, dass das Thema Studentenjob bzw. Berufseinstieg durchaus kompliziert sein kann. In manchen Momenten, egal ob man bereits einen fixen Studentenjob hat oder noch auf der Suche ist, hat man ganz einfach lauter Fragezeichen im Kopf. Da ist es doch toll, dass du diverse Anlaufstellen hast, die dir deine Fragen beantworten können.

Die Studentenwerke etwa informieren und beraten dich bei Fragen und Problemen zur sozialen und wirtschaftlichen Lage im Studium. Und das natürlich unter Berücksichtigung deiner individuellen Lebenssituation. Mehr zum Beratungsangebot der Studentenwerke erfährst du auf deren Website.

Viele Universitäten und Fachhochschulen bieten außerdem eigene Karriere- und Alumniservices an. Absolventen und Studierende, die kurz vor dem Abschluss stehen und die ersten Schritte in die Arbeitswelt machen, profitieren dabei meist von einem umfassenden Angebot.

Bei generellen arbeitsrechtlichen Fragen kannst du dich zudem beispielsweise über das Bürgertelefon an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.