Rund ums Semesterticket

Rund ums Semesterticket



Eines der praktischsten Dinge am Studi-Leben ist das Semesterticket. Für die Dauer eines Semesters kannst du mit den Öffis nach Lust und Laune durch die Stadt, in der du studierst, gondeln. Und das ist nur das Minimum der Leistung. Denn je nach Region kann dein Studi-Ticket noch viel mehr. Was genau und alles andere rund ums Semesterticket kannst du hier nachlesen.

 

Was kostet mich das?

Semesterticket

Das Semesterticket ist im Semesterbeitrag enthalten. Der Semesterbeitrag ist je nach Uni unterschiedlich hoch, wobei du ungefähr mit 200 bis 400 € rechnen solltest. Er wird genutzt, um Verwaltungskosten von Einschreibung und Rückmeldung zu decken, sowie für andere Leistungen wie dem Betrieb von Mensen, Cafeterien, Wohnheimen und Beratungsstellen. Dazu gehört auch das Semesterticket. Dieses entsteht (bis auf wenige Ausnahmen) durch einen Vertrag zwischen der Studierendenschaft (ASta oder StuRa) und den entsprechenden Verkehrsunternehmen.

 

Wo gilt mein Ticket?

Da die Verträge individuell geschlossen werden, ist der Leistungsumfang der Tickets auch sehr unterschiedlich. In Regensburg beispielsweise gilt das Semesterticket lediglich für den RVV, dafür kannst du innerhalb des Netzes alle Verkehrsmittel nutzen. Mit anderen Semestertickets kannst du mit der Bahn durch das ganze Bundesland schippern (z.B. von der Uni Düsseldorf oder Göttingen). Manchmal können jedoch nur bestimmte Verkehrsmittel benutzt werden.

 

 

Muss ich das zahlen?

Semesterticket

An den meisten Hochschulen wird das Semesterticket über ein sogenanntes Solidarmodell finanziert. Das bedeutet, dass alle Studis, unabhängig von der Nutzung, einen Pflichtbetrag bezahlen und damit von der vollen Leistung des Tickets profitieren können. Es gibt allerdings ein paar Gründe, die dich von dieser Pflicht befreien. Wenn einer der folgenden Punkte zutrifft, dann kannst du einen Antrag stellen:

  • du machst ein Urlaubssemester
  • aufgrund einer Behinderung kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel nicht nutzen
  • du machst ein Fernstudium
  • du hältst dich für längere Zeit nachweislich nicht im Geltungsbereich auf (z.B Auslandssemester)
  • dein Wohnort kann nicht mit den geltenden Verkehrsmitteln erreicht werden

Es gibt eine Hand voller Hochschulen (alle in Baden-Württemberg außer die HS Pforzheim, sowie die HS Worms und die Hochschulen in München), an denen ein anderes Modell zur Finanzierung des Tickets vorliegt. Beim Sockelbetragmodell zahlst du einen Solidaritätsbeitrag, der es ermöglicht ein günstiges Semesterticket anzubieten. In manchen Fällen kannst du die Öffis damit abends oder an Feiertagen und am Wochenende nutzen. In jedem Fall musst du dir aber noch ein separates Semesterticket kaufen, um vom vollen Leistungsumfang zu profitieren.

 

Dein Semesterticket gilt auch als Kulturticket!

Semesterticket

Vorbei sind die Zeiten, in denen du den Theaterbesuch nach einem Blick in die Geldbörse mit einem müden Kopfschütteln abschlagen musstest. Zumindest, wenn du in Lüneburg, Göttingen oder Darmstadt studierst. In Darmstadt erhältst du kostenlos und unbegrenzt Eintritt zu allen Aufführungen des Staatstheaters. In Lüneburg kannst du bei über 800 Kulturveranstaltungen gratis Resttickets ergattern, genaueres erfährst du hier. Auch in Göttingen bekommst du mit dem Ticket viele Vergünstigungen im Kulturbereich. Außerdem kannst du kostenfrei in Yoga-, Töpfer- und Jonglierkurse hineinschnuppern. Auch in Trier und Mainz gibt es ähnliche Kulturkooperationen, dank denen du zumindest vergünstigten Zutritt zu einigen Kulturveranstaltungen hast.

 

 

Wenn du auch in alles rund ums Studium wissen willst, dann kannst du dich noch durch unsere Artikel für The Final Countdown: Die letzten 24 Stunden vor der Prüfung oder Alles rund um Couchsurfing klicken. Darum wünschen wir dir viel Spaß beim Lesen!