Kostenlose Plagiatsprüfer: Die freien Tools im Check

Kostenlose Plagiatsprüfer: Die freien Tools im Check


20.07.2021 · Evergreen, Studium · Werbung

Die schlechte Nachricht zuerst: Einen gratis Plagiatsscanner, der unendlich viele Seiten zuverlässig überprüft, ist im Internetkosmos nicht aufzutreiben. Trotzdem gibt es einige nutzvolle Tools, die du verwenden kannst, um vor der akademischen Überprüfung dein Gewissen etwas zu beruhigen. Wir haben uns einige der am häufigsten verwendeten freien Tools angeschaut, damit du ganz easy den für dich passenden Plagiatsprüfer findest!

Die Abschlussarbeit ist so gut wie fertig, wochen- oder sogar monatelang hast du dich bemüht und echt viel Energie und Arbeit in die Bachelor- oder Masterarbeit gesteckt. Da will man nur mehr 2 Dinge: Endlich abgeben, aber auch auf Nummer sichergehen. Ein unabsichtliches Plagiat kann immer wieder vorkommen durch Unkonzentriertheit, stundenlanges Schreiben oder wenn man den Überblick über die vielen Quellen verliert. Viele wollen deswegen vorab eine Plagiatsprüfung online machen. Warum eine Plagiatsprüfung eine super Idee ist und worauf du dabei achten solltest, haben wir übrigens schon ausführlich für dich recherchiert.

Plagiatsprüfung

Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Anbieter im Internet für die Überprüfung deiner Arbeit. Während eine kostenpflichtige Software zumeist umfangreich und serviceorientiert ist, bieten gratis Plagiatsprüfer keine besonders üppigen Dienstleistungen an (weitere Vor- und Nachteile beider Varianten kannst du ebenfalls bei uns nachlesen).

Dennoch ist der Benefit der kostenlosen Tools ersichtlich: Es muss kein Geld ausgegeben werden für einen Service, der womöglich „umsonst“ war – sollte bei der Prüfung ohnedies alles in Ordnung gewesen sein. Viele wollen deswegen einfach nur zur Sicherheit und zur Beruhigung einen kurzen Check machen. Deswegen haben wir hier einige der freien Plagiatsprüfer etwas genauer unter die Lupe genommen und für dich zusammengefasst, wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Mit was du vorab rechnen musst:

  • Plagiatsprüfungs-Tools geben keine 100% Sicherheit. Viele der potentiell duplizierten Quellen werden nicht gefunden, weil sie nicht in frei zugänglichen Kanälen auffindbar sind.
  • Selbst wenn Plagiatsprüfer im Internet damit werben, Milliarden von Websites zu überprüfen:  56.5 Milliarden Webpages sind aktuell durch Google indexiert. Viele davon sind natürlich inaktiv und werden schon seit langem nicht mehr genutzt. Aber behalte das Verhältnis trotzdem etwas im Hinterkopf.
  • Freie Plagiats-Scanner sind vermutlich am besten für “grobe Schnitzer” geeignet (also für die Auffindung von Quellen, die relativ prominent sind, oder für längere Textpassagen, die eins zu eins übernommen wurden).
  • Kostenfreie Plagiatsprüfer verschicken oftmals keinen detaillierten Ergebnisbericht an dich.

Freie Testversionen für Plagiatschecker

Plagiatsprüfer

Ein Großteil der qualitativ gut arbeitenden Seiten sind freie Testversionen von eigentlich kostenpflichtigen Softwares. Hier wird dann zumeist nur ein eingeschränkter Service zur Verfügung gestellt, in den meisten Fällen eine geringere Wortanzahl zur Überprüfung zugelassen bzw. ein weniger großer Quellenumfang durchgescannt.

Tipp: Wenn du viel Muse hast, kannst du mehrere gratis Tools miteinander kombinieren und immer wieder andere Teile deiner Arbeit hochladen und überprüfen lassen.

PlagAware:

  • Auf PlagAware können bis zu 10 Seiten deiner Arbeit kostenlos gegengecheckt werden.
  • Du musst dich vorab für PlagAware registrieren und kannst dann deine Datei hochladen (den reinen Text hochladen funktioniert nicht, es werden aber viele Formate unterstützt).
  • Funktioniert über eine FullScan-Technologie, wo Quellen aus über 70 Milliarden Online-Dokumenten und deinen eigenen Vergleichstexten überprüft werden.
  • Ein übersichtlicher Ergebnisbericht soll es einfach machen, die Problemstellen zu eruieren.
  • PlagAware schreibt von sich selbst, dass es deine Arbeit und deine Daten nicht weitergibt, und auch keine Speicherung in einer Datenbank stattfindet (Das ist vor allen nützlich, um ein Eigenplagiat zu verhindern. Eine Sache, die passieren kann, wenn deine Arbeit nach der Prüfung online gespeichert ist und dann bei der tatsächlichen Plagiatsprüfung deiner Hochschule als – von dir selbst – abgeschrieben gekennzeichnet ist).
  • Wer später doch den ganzen Service in Anspruch nehmen möchte, kann ab 12.99€ 100 Seiten überprüfen lassen, mit unbegrenzt kostenlosen Checks der Überarbeitung.

PlagScan:

  • PlagScan gibt dir ein Testguthaben von 2000 Wörtern, die gratis überprüft werden können.
  • Auch hier wird eine Registrierung vorab benötigt.
  • Es kann ein Dokument hochgeladen oder auch einfach der reine Text eingefügt werden.
  • Die Website garantiert, dass niemand anderes Zugang zu deiner Arbeit erhält.
  • PlagScan durchsucht vor allem Internetquellen und dazu mehrere tausend Journals und macht eine interne Plagiatsprüfung mit allen Texten von PlagScan-Nutzern, die ihre Dokumente in die Datenbank hochgeladen haben.
  • Nach dem Scan werden potentielle Plagiate im Dokument markiert, der Prozentteil der gefundenen Probleme wird angezeigt, und du bekommst einen interaktiven, detailreichen Plagiatsbericht.
  • Das billigste kostenpflichtige Angebot startet bei 4,99€ für 20 Seiten.

Plagiatsprüfer

Plagiarism Detector:

  • Plagiarism Detector kann 1000 Wörter in einer Suche überprüfen.
  • Du kannst entweder die Datei oder den reinen Text in das Tool hochladen.
  • Sollte Duplicate Content entdeckt werden, wird die URL zur betreffenden Website verlinkt.
  • Die sogenannten “Go Pro”-Versionen, also die mit Kosten verbundenen Angebote, beginnen ab 20$ im Monat für 72 000 Wörter.
  • Plagiarsm Detector gibt an, dass man auch im Gratis-Tool so viele Suchanfragen, wie man möchte, durchführen kann.
  • Nachteil: Datenschutz wird erst bei der “Go Pro”-Version versprochen.

Generell freie Tools für die Plagiatsprüfung

Plagiatsprüfer

Smallseotools.com:

  • Bei Small SEO Tools beträgt das Limit 1000 Wörter pro Suche.
  • Der Text kann über ein File oder auch direkt reinkopiert werden.
  • Das Ergebnis der Überprüfung kann satzweise oder als ganzes Dokument angezeigt werden. Im Punkt “Übereinstimmende Quellen” wird angezeigt, wo der identische Text im Internet zu finden ist.
  • Ebenso wird in Prozentpunkten angegeben, wie viel des Geschriebenen als mögliches Plagiat identifiziert wurde.
  • Durch das Einfügen der URL kann auch eine bestimmte Website auf Plagiat untersucht werden.
  • Laut Small SEO Tools werden Milliarden von Websites gegengecheckt.
  • Es wird versprochen, dass deine Daten nicht gespeichert werden und der Text automatisch gelöscht wird, wenn du den Plagiatscheck beendest.

Grammarly:

  • Grammarly untersucht mögliche Plagiate über die Datenbank ProQuest (amerikanischer Host für Papers, Journals etc.) mit über 16 Milliarden Websites.
  • Auch hier ist sowohl File-Upload als auch das Einfügen von Reintext möglich.
  • Zeigt an, wenn es ein Plagiat gefunden hat, aber leider keine weiteren Details dazu.
  • Macht auch einen Grammatik-, Interpunktions- und Lesbarkeitscheck.
  • Um mehr Infos einzuholen, muss man sich auf der Website anmelden.
  • Grammarly versichert, dass die Daten nicht weitergegeben werden. Somit bleibt dein Text für andere Plagiatsprüfer “frisch”.

 

PS. Du findest noch viele weitere Infos rund ums Studium und tolle Tipps zum Schreiben deiner Abschlussarbeit in unserem Magazin.